Pontinischen Inseln, Routen Latina, Latium - Urlaub Latium

Pontinischen Inseln, Ferien und Routen in Latina

Die Reiseroute führt Sie auf Tuchfühlung mit Geschichte und Geologie zu den Inseljuwelen des Latium. Die Pontinischen Inseln sind vulkanischen Ursprungs und waren bereits bei den Römern und Bourbonen äusserst beliebt. Die Vulkane sind längst natürlich erloschen, geblieben sind das glasklare Wasser und atemberaubende Fischgründe rund um Ponza und Ventotene. Die unbewohnten kleinen Inseln Palmarola, Zannone und Santo Stefano erkundet man am besten vom Boot aus, wo man herrlich einsame Augenblicke in erholsamer Stille verbringen kann.


Auf Ponza gehen Geschichte und Natur Hand in Hand – Hauptdarsteller ist aber ganz klar das Meer. Ein absolutes Muss ist daher die Umrundung der Insel in einem kleinen Segelboot (ein so genanntes „Gozzo”), wie es sie hier zu mieten gibt. Vom Meer aus bietet die Insel ihre geologischen Besonderheiten feil, denn die schönsten und interessantesten Ecken der Küste sind von Land aus oft gar nicht zugänglich. Als Ausgangspunkt bietet sich der Norden der Insel an, da dieser Teil geologisch am meisten zu bieten hat. Dort stösst man rasch auf den Strand von Frontone, der auch zu Fuss oder per Bootstransfer vom Hafen aus erreichbar ist. Nach einigen kleinen Buchten gelangt man an die Westküste der Insel. Die erste Bucht dort ist die Cala Fonte, die auch von Land über eine befahrbare Strasse und eine Treppe zu erreichen ist. Danach folgt die Landzunge Punta del Papa, auf er eine kleine, von Tamariskenwäldern umgebene Festung thront. Kurz dahinter liegt die Bucht Cala Feola, die wegen ihrer einladenden natürlichen Badebecken, des schönes Strandes und ihrer guten Zugänglichkeit zu Fuss sehr beliebt ist. Ebenfalls imposant sind die Klippen der Lucia Rosa, die nach dem jungen Mädchen benannt wurden, das sich hier einer Legende nach aus Liebe ins Meer geworfen hat. Die Küste bis zum Strand von Chiaia di Luna ist äusserst farbenprächtig. Chiaia di Luna zählt zu den Attraktionen von Ponza. Der weisse halbmondförmige Strand ist von einer mehr als 100 Meter hohen Tuffsteinklippe umsäumt und reicht bis zur Landzunge Punta del Fieno. Die Bootstour führt weiter zum Monte la Guardia mit der gleichnamigen Landzunge, wo eine dunkle Klippe bis zu einer Höhe von 280 Metern aus dem Meer emporragt. Der letzte Abschnitt der Bootstour um Ponza führt am geologisch ältesten Teil der Insel vorbei, der durch seine typische Weiss- und Graufärbung wie bei den Klippen der Madonna geprägt ist. Aber nicht nur das Meer ist einen Ausflug wert. Auch das Hafenstädtchen Ponza Porto, neben Le Forna einer der beiden bewohnten Orte der Insel, lädt zum Flanieren ein. Die Umgebung von Ponza Porto ist voll von Überresten aus römischer Zeit. Interessant auch ein Besuch der Friedhof der Bourbonen und der Kirche San. In der Nähe des Hafens sollten Sie unbedingt die Grotten des Pilatus besichtigen. Die von den Römern in den Fels gehauenen Becken wurden damals zur Muränenzucht benutzt. Auch eine Wanderung ist zur Erkundung der Insel durchaus empfehlenswert. Dabei können Sie zwischen zwei Routen wählen (eine im Norden und eine im Süden).

 
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