Ostern in Rom (Ferien Latium)

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Die Herkunft der Osterbräuche (FEIERN IN ROM)

Frühmorgens am Vogelfest des Frühlings ging das Volk hinaus, um nach Zugvögeln Ausschau zu halten. Wenn heimkehrende Vögel gesichtet wurden, wurde anschließend geschmaust und gefeiert. Wenn die Hühner und die anderen Vögel nach der eierlosen Winterzeit wieder damit begannen, Eier zu legen, galt das als sicheres Zeichen für den Frühling und die neu beginnende Fruchtbarkeit.

Hierdurch ist auch der Brauch des Eiersuchens zu Ostern entstanden. Die früher nicht eingesperrten Hühner legten diese ersten Eier natürlich irgendwo in der Gegend ab, also blieb den Menschen nichts anderes übrig, als diese zu suchen. Die heutige Verbindung von Eiern und Küken zu dieser Zeit ist einer der vielen Überreste der alten Kultur. Viele alte Osterbräuche sind fast schon vergessen, so auch die kultischen Ballspiele und spiralförmigen "Reigentänze", welche einst den Kampf und Sieg des Frühlings über den Winter darstellten.

„In der traditionellen Volksreligion ist das Ei ein weit verbreitetes Symbol der Fruchtbarkeit, Reinheit und Wiedergeburt. Es wird in magischen Ritualen verwendet, um Fruchtbarkeit zu fördern und Manneskraft wiederherzustellen, um in die Zukunft zu sehen, um gutes Wetter herbeizubringen, um das Wachstum der Feldfrüchte zu fördern und sowohl Vieh als auch Kinder vor Unglück zu schützen, besonders vor dem gefürchteten bösen Blick. In der ganzen Welt repräsentiert es Leben und Schöpfung, Fruchtbarkeit und Auferstehung ... Später wurden die Bräuche, bei denen Eier verwendet wurden, mit Ostern verbunden. Obwohl viele Bräuche mit Eiern vorchristlichen Ursprungs waren, stellte sich die Kirche dem nicht entgegen, weil das Ei ein lebendiges und machtvolles Symbol der Auferstehung und der Umwandlung von Tod in Leben bot“. (Encyclopedia of Religion, Ausgabe von 1987).

Der Ursprung der Ostereier ist uns jetzt klar. Die alten Druiden trugen ein heiliges Ei als Abzeichen ihres Ordens. Die Dionysiaca, oder die Mysterien des Bacchus, wie sie in Athen abgehalten wurden, bestehen in einer nächtlichen Zeremonie aus der Heiligung eines Eis. Die hinduistischen Fabeln beschreiben das Weltenei als von goldener Farbe. Die Menschen in Japan stellen ihr heiliges Ei hin. In China werden die gefärbten und bemalten Eier sogar wie hierzulande zu einem heiligen Fest verwendet. In den frühen Zeiten wurden Eier in den religiösen Riten der Ägypter und Griechen gebraucht und wurden zu geheimnisvollen Zwecken in ihren Tempeln aufgehängt (Bild 31). Von Ägypten können diese heiligen Eier klar an die Ufer des Euphrat verfolgt werden. Die klassischen Dichter sind voll von Fabeln über die geheimnisvollen Eier der Babylonier. So wird auch von Hyginius, dem gelehrten Verwalter der Palatin Bibliothek in Rom zur Zeit des Augustus, der in aller Weisheit seines Landes unterwiesen war, eine Geschichte darüber erzählt: "Von einem Ei mit wunderbaren Ausmaßen wird erzählt, es sei aus dem Himmel in den Euphrat gefallen. Die Fische rollten es an das Ufer, wo die Tauben es ausbrüteten und heraus kam Venus, die hinterher die syrische Göttin genannt wurde," das heißt Astarte. Daher wurde das Ei das Symbol der Astarte oder Ostera. Und demgemäss wurde in Zypern, einem der auserlesensten Plätze der Anbetung der Venus oder Astarte, das Ei mit seinen wunderbaren Ausmaßen durch eine große Schale dargestellt.

 
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